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Erhalt von Fresken in Voskopoja

24.05.2018 - Artikel

Voskopoja hatte im 18. Jahrhundert als regionales Zentrum beträchtliche wirtschaftliche, wissenschaftliche, religiöse und kulturelle Bedeutung für den gesamten Balkan. Für die von dieser Zeit noch heute zeugenden Bauten besteht aufgrund fehlender finanzieller und technischen Möglichkeiten der albanischen Seite die Gefahr des Verlustes dieses wichtigen Kulturerbes.

Ziele dieses Projektes sind neben der Restaurierung der Gebäude und Fresken die Sammlung von Umweltdaten, die Entwicklung eines Landnutzungsplans, die Schaffung eines gesetzlichen Rahmens für die Verwaltung der Stätte, die Förderung des kulturellen Bewusstseins in der Bevölkerung und die Errichtung eines Museums für die Ausgrabungsstücke.

Um all dies zu erreichen arbeiteten europäische Wissenschaftler aus verschiedenen Gebieten unter der Führung der renommierten französischen Gesellschaft „Patrimoine sans frontières“ zusammen.

Die Botschaft beteiligt sich an dem Projekt durch die Übernahme eines Kostenanteils von 22.000,- Euro. Das Geld wurde dem Fachbereich für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte der Philipps Universität Marburg zur Verfügung gestellt und dient der bibliografischen Forschung, der ikonografischen Dokumentation sowie der Beratung bei der Restaurierung der Fresken.

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