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Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Albanien

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Albanien ist eines der ärmsten Länder Europas. Die ländliche Bevölkerung, Frauen, Jugendliche und Angehörige von Minderheiten sind besonders von Armut betroffen. Ein Großteil der Bevölkerung wandert ins Ausland ab. Übergeordnetes Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es daher, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern. Albanien weiter an die EU heran zu führen, ist ein wirkungsvolles Instrument.

Diese Ausrichtung trägt nicht nur zu den Entwicklungszielen der albanischen Regierung bei, sondern auch zu den entwicklungspolitischen Prioritäten der Bundesregierung: die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, die Umsetzung des Pariser Weltklimavertrages zu gewährleisten und Migrationsursachen zu mindern.

Einkommensschaffende Beschäftigung, breitenwirksames Wirtschaftswachstum, eine sichere und nachhaltige Energieversorgung und der Aufbau, grundlegender Versorgungsinfrastruktur sind Prioritäten der albanischen Regierung. Deshalb konzentriert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auch zukünftig auf die drei Schwerpunkte Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Energie und Wasser/Abwasser/Abfall. Weiterhin sind wir in den Bereichen Biodiversitätserhalt und Umwelt- und Klimaschutz tätig, beraten zu legalen Migrationsmöglichkeiten nach Deutschland und unterstützen Rückkehrer bei der Integration.

Die deutschen Leistungen belaufen sich seit 1988 auf insgesamt mehr als 1 Milliarde Euro. Allein für 2017 und 2018 hat Deutschland 85 Millionen Euro bereitgestellt. Deutschland ist damit einer der größten und wichtigsten Geber für Albanien. Dabei stehen der möglichst effektive und effiziente Mitteleinsatz sowie die Korruptionsbekämpfung in allen Sektoren im Vordergrund.

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